Sandwichplatten sind aus modernen Leichtbau-Anwendungen nicht mehr wegzudenken. Sie vereinen hohe Stabilität mit geringem Gewicht und ermöglichen Konstruktionen, die mit klassischen Materialien oft nicht realisierbar sind. Doch was genau steckt hinter diesem Prinzip – und warum sind Sandwichplatten in so vielen Bereichen die bessere Lösung?
Der Name «Sandwichplatte» beschreibt bereits den Aufbau: Sie besteht aus drei zentralen Komponenten:
zwei stabilen Deckschichten (z. B. Aluminium oder GFK)
einem leichten Kernmaterial (z. B. Schaum oder Wabenkern)
Die Deckschichten übernehmen die äusseren Kräfte, während der Kern für Abstand sorgt und Schubkräfte aufnimmt. Das Entscheidende dabei: Die Kombination dieser Materialien erzeugt Eigenschaften, die kein einzelnes Material allein erreichen kann.
Das Funktionsprinzip basiert auf einem einfachen physikalischen Effekt. Durch den Abstand der Deckschichten entsteht eine hohe Biegesteifigkeit – bei gleichzeitig geringem Materialeinsatz. Die obere Deckschicht nimmt Druckkräfte auf, die untere Deckschicht Zugkräfte, der Kern stabilisiert und verbindet beide Schichten. Somit entsteht hohe Stabilität bei minimalem Gewicht.